Der Hafen von Scheveningen ist unterteilt in einen Fischereihafen (1. Hafen) und einen Yachthafen (2. Hafen). Der 1. Hafen heißt vermutlich so, weil er näher am Meer liegt. Im 2. Hafen dagegen schaukeln die vielen Yachten im Wasser und es reiht sich ein Restaurant an das andere - ein bisschen Mittelmeer-Feeling.
Der Yachthafen (2. Hafen)
Es gibt kaum was Schöneres als an einem warmen Sommerabend die letzten Sonnenstrahlen im Hafen zu genießen. Die Fischer säubern ihre Netze, das Wasser glitzert zwischen den Booten und der Fisch schmeckt hier natürlich viel besser als woanders. Aber es gibt auch Pizza, Steaks, Sushi, Pommesbude und teure Fusionküche. Es ist also für jeden etwas dabei. Außerdem liegt im ersten Hafen das Museumsschiff Mercuur, das besichtigt werden kann.
Museumsschiff Mercuur
Im 2. Hafen an der Dr. Lelykade liegt dieses Minensuchboot, das aus Amerika stammt und 1957 erbaut wurde. Gegen einen fairen Eintrittspreis (2,50 € für Erwachsene, 1,50 € für Kinder) kann man das Schiff besichtigen und erhält einen schönen Einblick in das Leben an Bord. Wie haben sich die Matrosen geduscht, wo haben sie geschlafen und wie gegessen? Di-So 10-17 Uhr, im Winter nur am Mittwochnachmittag und am Wochenende geöffnet.
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Der Fischereihafen in Scheveningen
Im zweiten Hafen - etwas näher an der See - legen die großen Fischkutter an. Weil sie fangfrischen Fisch von See mitbringen, haben sich dort auch ein paar Fischrestaurants angesiedelt, von denen ich das Simonis empfehlen kann. An einem stürmischen Herbsttag schmeckt dort der Kibbeling besonders gut. Die Atmosphäre ist bodenständig, erinnert mehr an einen Kiosk und das bestellte Essen wird per Mikrofon ausgerufen und kann von der Theke abgeholt werden. Also nichts für einen gemütlichen Abend zu zweit, aber der Fisch ist hervorragend!